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Einführung einer Tapferkeitsauszeichnung für Bundeswehrsoldaten.

Außenpolitik

von

7.9.2007

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wie leben in einer Zeit, in der Schauspieler, Musiker, Autoren und Politiker mit Preisen und Ehrungen überhäuft werden. Die Bundeswehr wird weltweit in Einsätze geschickt, um Bündnisaufgaben nachzukommen oder außenpolitische Interessen zu vertreten. Dabei ist die öffentliche Wahnehmung, bzw. das Interesse wo und für was wir uns einsetzen oft nur sehr gering. Überwiegend wahrgenommen und von der Presse aufgebauscht werden stets nur Skandale. Zu einer positiven Darstellung kommt es selten. Ist es zu schwierig, auch mal einen Soldaten öffentlich zu ehren, ähnlich wie jährlich viele Bürger mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden? Auch die Bundeswehr besteht aus Bundesbürgern, die bewusst in gefährliche Einsätze gehen und oft wenig Rückhalt in Politik und Öffentlichkeit (so auch eine Studie des Bundeswehrverbandes) erfahren. Im Gegensatz zu Künstlern oder allgemein Zivilisten macht eine Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz wenig Sinn, da sich der Soldat im Einsatzland schließlich nicht direkt für das Gemeinwohl der BRD eingesetzt hat. Daher sollte es, wie in deutschen Streitkräften seit 1813 üblich, für herausragende Leistungen auch eine besondere Auszeichnung geben - beispielsweise das viel umstrittene Eiserne Kreuz, welches ohnehin das Symbol der Bundeswehr ist!

Hintergrundinformationen:

Zur Zeit liegt dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages eine öffentliche Petition vor, welche die Einführung des Eisernen Kreuzes als Verdienstorden fordert: http://www.bundestag.de/

Ich bitte die Bundeskanzlerin unabhängig von der laufenden Petition, im Bundestag die Stiftung eines Verwundetenabzeichens sowie einer Tapferkeitsauszeichnung anzuregen.

 

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