Das Anliegen
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Mein Beitrag zum Thema … EU-Abgasgrenzwerte

Umwelt und Tierschutz

von

9.2.2007

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit Bestürzung habe ich Ihre gestrige Ankündigung zur Kenntnis genommen,

die von der Europäischen Union geplante Verschärfung der Schadstoffgrenzwerte

für Kraftfahrzeuge abzulehnen.

Zum Einen besteht Deutschland doch nun wirklich nicht nur aus der Industrie.

Den Bürgerinnen und Bürgern ist eine Verbesserung der Umweltqualität wirklich

ein zentrales Anliegen, geht es doch hier nicht nur um uns, sondern auch um

nachfolgende Generationen.

Ganz abgesehen davon haben wir den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen

als ersterbenswertes Ziel in unserem Grundgesetz verankert, was meiner

Meinung nach einschließt, dass sich ein Regierungsorgan gar nicht offiziell

dagegen stellen darf.

Zum Zweiten ist es absolut illusorisch, alles für bare Münze zu nehmen, was die

Industrie und ihre doch sehr einseitig orientierten Vertreter einem einreden wollen.

Ich jedenfalls sehe keinen Zusammenhang zwischen den Grenzwerten und

Arbeitsplätzen in Deutschland beziehungsweise dem Profit der Hersteller.

Auch Fahrzeuge mit sparsameren Motoren müssen gebaut werden und auch sie

werden dem Kunden nicht geschenkt. Im Gegenteil – es könnten sogar neue

Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung entstehen. Gerade

kürzlich hat die EU doch eine Initiative zur Stärkung der wissenschaftlichen

Forschung angekündigt, da passt das doch wunderbar.

Ich bitte Sie daher, Frau Bundeskanzlerin, Ihre ablehnende Haltung bezüglich

der Grenzwerte nocheinmal zu überdenken, bringen sie doch für uns Alle nur

Vorteile und keine Nachteile.

Mit freundlichen Grüßen,

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