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Zwangsbeschallung mit “Rock und Pop” im oeffentlichen Raum

Gesundheit

von

9.2.2007

sehr geehrte frau bundeskanzlerin,

laerm ist ein grosses problem, wird als solches wahrgenommen und gelegentlich sogar mehr oder weniger wirkungsvoll bekaempft. wenn rhythmischer laerm aus lautsprechern quillt, wird er ebenfalls als problem wahrgenommen, jedoch aus furchtsamkeit viel zu haeufig mit stillschweigen quittiert. trotzdem ergab eine von der "zeit" 2005 initiierte emnid-umfrage, dass ca. 52 prozent der bevoelkerung zwangsbeschallung in jeder form ablehnen. lediglich 19 prozent wuenschen diese form der indoktrination.

nicht die lautstaerke ist das problem, sondern der inhalt, denn:

argument 1:

der musikgeschmack der menschen ist zu verschieden, um eine berieselungs-mischung zu finden, die jedem ertraeglich erschiene.

argument 2:

die augen kann man schliessen, die ohren nicht.

argument 3:

offensichtlich ist es nur ein kleiner teil der bevoelkerung, dessen angst vor stille den individuellen "musikalischen geschmack" ausser kraft setzt.

so, wie Sie heute den schutz der nichtraucher vor dem blauen dunst der raucher durchzusetzen beginnen, sollten Sie auch ein "recht auf stille" initiieren, denn laerm macht krank, auch der aus lautsprechern.

mit freundlichen gruessen

Rolf Claus

ps: hoeren Sie sich doch gelegentlich einmal den lautsprecher-laerm auf dem leipziger hauptbahnhof an. unglaublich. und das in einer kulturstadt von weltbedeutung. oder muss man schon "hoch"-kulturstadt schreiben?

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