Das Anliegen
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Lehrstellenangebot

Bildung

von

7.2.2007

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

zum Thema Bildung möchte ich Sie bitten, den vielen schönen Worten Taten folgen zu lassen. Die Lage auf dem Lehrstellenmarkt ist noch immer - oder immer mehr - ernst und viele Bemühungen der Jugendlichen aussichtslos. Es ist auch nicht gut, wenn in den Medien unsere Jugendlichen als dumm und unwissend hingestellt werden - es ist nicht immer die Schuld der Jugendlichen. Nicht jeder ist in der Lage, die Realschule zu absolvieren und dann zu studieren, das wird auch in Zukunft so sein. Meine Erfahrung ist, dass das, was in den Unterstufen durch die Lehrer und Lehrpläne versäumt wird, später nicht mehr aufzuholen ist. Wie sollen sich Lehrer auf schwache Schüler konzentrieren in Klassen mit 25 - 30 Schülern? Auch die Eltern haben Verantwortung in dieser Hinsicht und sollen ihnen moralische und ethische Werte vermitteln. Aber welches arbeitslose Paar der "Unterschicht" kann dies noch tun? Was für ein Leben müssen diese Familien notgedrungen führen? Dort muss der Ansatz sein, etwas zu verändern und nicht Erziehungsgeld für gut und besser Verdienende. Das Geld wird "unten" gebraucht und nicht "oben".

Die nächste Generation der Hartz IV-Empfänger wächst auf diese Weise schon heran und jedes Jahr kommen neue Schulabgänger dazu.

Hier ist dringender Handlungsbedarf gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

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