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Rentenreform - Familienpolitik

Familienpolitik

von

5.2.2007

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Deutschland hat im internationalen Vergleich eines der höchsten Kindergelder (bzw. Elterngeld). Leider hat Deutschland andererseits eine der niedrigsten Geburtenraten.

Deshalb möchte ich gerne folgende Idee zur Diskussion stellen:

In Zukunft soll die Rente nach der Anzahl der eigenen, zur Welt gebrachten Kinder berechnet werden.

Früher waren Kinder direkt für die Versorgung ihrer Eltern zuständig, als diese nicht mehr arbeiten konnten. Dadurch wurde der Nachwuchs auch als eigene Altersvorsorge angesehen.

Heutzutage kann man sich die Fürsorge im Alter erkaufen. Es ist nicht mehr notwendig Kinder dafür in die Welt zu setzen.

Alle sozialen Sicherungssysteme, basieren aber auf dem Prinzip der vielen Einzahler und wenigen Empfänger. Dieser Bezug und die Notwendigkeit von Kindern ist nicht sofort ersichtlich.

Das Kindergeld (Elterngeld) hat bisher bei keiner Erhöhung Einfluss auf die Geburtenrate gezeigt, deshalb halte ich diese Maßnahme für teilweise wirkungslos und bin der Meinung, dass die Notwendigkeit von Kindern sich direkter im Rentensystem wiederspiegeln sollte.

Der Nachhaltigkeitsfaktor im Rentensystem ist ein kleiner Schritt in diese Richtung. Er kann aber von den einzelnen Mitbürgern nicht direkt beeinflusst werden.

In einem System, in dem die Anzahl der eigenen Kinder einen direkten Einfluss auf die Höhe der Bezüge im Alter hat, kann jeder Bürger seine Rente selbst verändern.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

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