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Antwort auf "Einführung einer Tapferkeitsauszeichnung für Bundeswehrsoldaten."

Außenpolitik

aus dem Bundeskanzleramt

Sehr geehrter Herr Schwarz,

Die deutschen Streitkräfte haben in den vergangenen Jahren unter schwierigen Umständen Beachtliches geleistet. Mit ihrem Engagement in internationalen Friedenseinsätzen haben sie zum Ansehen Deutschlands in der Welt beigetragen. Die Einsätze sind sichtbarer Ausdruck unserer Bereitschaft, Frieden und Sicherheit zu bewahren sowie unsere Freiheit entschlossen zu verteidigen. Derzeit befinden sich rund 7.000 Soldatinnen und Soldaten in Auslandseinsätzen.

Was die Auszeichnung von Bundeswehrsoldaten angeht, möchten wir Sie auf die Einsatzmedaille aufmerksam machen. Als sichtbarer Dank Deutschlands wurde sie 1996 geschaffen. Am 26. Juni 1996 übergab der damalige Verteidigungsminister Volker Rühe die ersten Einsatzmedaillen der Bundeswehr während eines Festaktes in Bonn. Die Einsatzmedaille ist bisher nahezu 200.000 mal verliehen worden. Die Ehrung ist eine herausgehobene Geste mit hohem Symbolcharakter, ein Zeichen sichtbaren Dankes.

Ohnehin können mit dem Ehrenzeichen der Bundeswehr, das bereits am 6. November 1980 gestiftet worden ist, treue Dienste und beispielhafte soldatische Pflichterfüllung während eines längeren Zeitraumes sowie herausragende Einzelleistungen angemessen gewürdigt werden.

Darüber hinaus können auch Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr mit allen Stufen des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet werden, unter anderem dann, wenn sie „besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland“ erworben haben.

Bei weiteren Fragen zur Auszeichnung von Angehörigen der Bundeswehr empfehlen wir Ihnen, sich direkt an das Bundesministerium der Verteidigung, Stauffenbergstr. 18, 10785 Berlin, (auch per E-Mail an: BMVgPrInfoStabAB2@BMVg.Bund.de) zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

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