Das Anliegen
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Russemissionen bei Dieselfahrzeugen

Umwelt und Tierschutz

von Horst Desens

21.8.2007

Sehr geehrte Frau Merkel,

ich habe gestern, den 13.08.2007, im WDR-Fernsehen in der Sendung „Markt" einen Bericht gesehen, der meine Unzufriedenheit gegenüber diesem Land, immer heftiger werden lässt.

Es wurde in diesem Bericht eine Technik gezeigt, die dem Kraftstoff Diesel eine Wasseremulsion beimischt. Diese Beimischung würde eine erhebliche Verringerung der Russemission (Feinstaub) bewirken. Ein weiterer Effekt wäre eine Verbrauchsreduzierung. Als Laie kann ich natürlich nicht alles Positive hier darlegen.

So wie ich den Bericht verstanden habe, besteht seitens der deutschen Automobilindustrie und Politik kein Interesse an solchen Techniken. Uns aber als Dieselfahrzeugbesitzer werden immer wieder Vorhaltungen gemacht, unsere Fahrzeuge mit Russfiltern, der Umwelt zu liebe, nachzurüsten. Über den hier vorhandenen Lobbyismus braucht man wohl nicht mehr groß nachzudenken.

Wie ich das sehe, werden wir von Politik und Industrie hinters Licht geführt, für dumm verkauft wenn nicht sogar betrogen.

Wenn so eine wirklich notwendige Technik von anderen Ländern (z.B. Japan siehe Hybrid) umgesetzt wird, ist das Wehklagen hier im Lande wieder groß. Solche Innovationen müssen schnell und konsequent hier umgesetzt werden, sonst brauchen wir uns um den Standort Deutschland nicht mehr die Köpfe zu zerbrechen. Wir haben schon zuviel verschlafen.

Es wird Zeit der Industrie, und einigen Politikern, mit politischem Druck den richtigen Weg zu weisen, und dem reinen Gewinnstreben Einhalt zu gebieten.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Mit freundlichen Grüßen

Horst Desens

Hintergrundinformationen:

Ich müsste mein 6 Jahre altes Fahrzeug mit einem Feinstaubfilter für ca. 2000,- Euro nachrüsten. Dieses Vorhaben wurde von meiner Markenwerkstatt als absolut schwachsinnig betitelt.
Durch die neue Technik würde ein Nachrüsten überflüssig, da bei der Verbrennung des neuen Dieselkraftstoffs keine gefährlichen Feinstäube mehr entstehen würden.
Wenn Sie endlich damit beginnen Ihre Sonntagsreden in die Tat umzusetzen, wäre diesem Land schon sehr geholfen. Solche Techniken brauchen wir, das müsste Ihnen als technisch Interessierte doch klar sein.

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