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Altersrenten
Soziales
von Adolf Meckelburg
21.8.2007
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Im Artikel 1 des Grundgesetzes heißt es:
"(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Aus meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in verschiedenen sozialen Einrichtungen weiß ich, dass sehr viele alte Menschen in unserem Lande in großer Armut leben müssen und immer häufiger unter nicht menschenwürdigen Verhältnissen.
Die Altersarmut wird weiter ansteigen, wenn die Regierung die Rentenpolitik so weiterverfolgt wie bisher. Millionen Menschen drohen im Alter Armut und soziale Isolation. Das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard in einem Rentenalter, in dem ältere Menschen noch bei relativ guter Gesundheit sind, muss weiterhin oberstes Ziel der „staatlichen Gewalt" in unserem Land bleiben. Das haben sich die alten Menschen in dem Land in dem sie gearbeitet und ihre sozialen Beiträge geleistet haben, verdient. Die Grundsicherung ist für ein würdevolles Leben im Alter nicht ausreichend. Alles wird teurer. Die Rentenbezüge müssen den Inflationsraten – wie bisher- angeglichen werden. Nullrunden darf es nicht geben. Im Gegenzug muss der Verschwendung von Steuergeldern und unsinnige Ausgaben für bürokratische Verwaltungsakte der Kampf angesagt werden.
Ich möchte Sie deshalb sehr bitten, dass Sie sich als oberste Repräsentantin „aller staatlichen Gewalt" für die angemessenen Angleichungen der Altersrenten, als Grundlage für die Gewährleistung eines würdevollen Lebens der alten Menschen, persönlich verwenden.Mit freundlichen Grüßen
Adolf Meckelburg
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