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Diagnose: Schizophrenie
Gesundheit
von
4.12.2006
Sehr geehrte Frau Kanzlerin,
noch immer bedeutet in unserem Land die Diagnose Schizophrenie in vielen Fällen die Zukunft eines leidvollen, würdelosen Lebens, das nicht selten mit Suizid endet. Weggesperrt wie Verbrecher, ruhiggestellt mit Medikamenten, meist gegen den Willen der Patienten und völlig inkompetente Psychoedukation folgen der Diagnose. Dabei werden die meist eigentlichen Ursachen der Erkrankung, Traumata aus der Kindheit in Folge von physischem oder seelischem Missbrauch, weder bedacht noch behandelt.
Für eine Stellungnahme wäre ich Ihnen sehr dankbar!
Viel Freude mit diesem Beitrag!
Hintergrundinformationen:
Viele Fragen sich, warum das so ist...
Eine Theraphie weitgehend ohne Medikamente und noch dazu mit der Chance auf Heilung wäre doch vor Allem weitaus günstiger und effektiver!
Doch wovon sollen dann die armen Pharmakonzerne leben?! Diese bringen immer wieder neue Medikamente auf den Markt, die angeblich besser und verträglicher sein sollen als die Alten. Schön, wenn das so wäre! Kein Pharmakonzern interessiert sich für die Gesundheit der Kranken, denn solange sie krank sind, bringen sie Profit. So die traurige Wahrheit!
Nun fragt man sich, wieso eine Bundeskanzlerin, die zu einer Partei gehört, welche sich !Christlich! Demokratische Union nennt, nichts gegen diese Zustände tut???
Steht in der Bibel nicht dieses: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!? Oder steht in der Bibel der Union etwas anderes?
Sowas wie: Liebe dich selbst und scheiß auf die Anderen!
Liebe Kanzlerin, wir würden uns über eine Veröffentlichung der "UnionsBibel" doch sehr freuen! Was für einen "Aha-Effekt" würde das wohl geben. Dafür wären wir auch gerne bereit unser HartzIV Monatseinkommen hinzublättern.
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Antwort auf "Diagnose: Schizophrenie"
Gesundheit
aus dem Bundeskanzleramt
Sehr geehrte Frau Richter,
die Schizophrenie ist eine gravierende psychische Erkrankung aus der Gruppe der Psychosen. Aufgrund der Schwere der Erkrankung und einer häufig chronischen Verlaufsform stellt sie für die Betroffenen, aber auch für die Familienangehörigen eine große Belastung dar.
Die Ursache der Erkrankung ist noch nicht vollständig geklärt. Der wissenschaftliche Kenntnisstand legt eine Entstehung nach einem
"bio-psycho-sozialen" Modelle nahe. Gesichert ist jedoch, dass eine genetische Disposition zur Erkrankung beiträgt, wobei mehrere - bisher nicht identifizierte - Gene eine Rolle spielen. Diskutiert wird auch eine prä- oder perinatal erworbene biologische Disposition, die in Interaktion mit biopsychosozialen Einflussfaktoren zur Krankheitsmanifestation führt.Was die Bundesregierung auf diesem Gebiet tun kann, ist vor allem, für Rahmenbedingungen zu sorgen, die unser Wissen über diese schwere Erkrankung erweitern. Es wird allen Betroffenen und Interessierten zugänglich gemacht. So fördert die Bundesregierung zum Beispiel einen Forschungsverbund 'Kompetenznetz Schizophrenie'. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die angemessene Behandlung und Betreuung der Patientinnen und Patienten.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
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