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Die Antwort
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Antwort auf "Werbung für ihre Politik ??"

Familienpolitik

aus dem Bundeskanzleramt

Sehr geehrte Frau Schmitz,

vielen Dank für Ihre Zuschrift. Es tut uns leid, wenn Sie unsere ausführliche Antwort auf Ihr erstes Schreiben als nicht zufriedenstellend betrachten. Wir müssen aber um Verständnis bitten, dass wir nicht auf individuelle Fragen und Lebensumstände eingehen können. Dazu gibt es die Ansprechpartner vor Ort. Und wir sind davon überzeugt, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen versuchen zu helfen.

Lassen Sie uns noch einmal zu zwei Dingen grundsätzlich Stellung nehmen, die erklärte Ziele der Bundesregierung sind. Das Arbeitslosengeld II ist eine Grundsicherung vom Staat, die Hilfebedürftigen und ihre Angehörigen den Lebensunterhalt sichert. Zahlungen für Miete und Heizung sowie für die gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung und mögliche weitere Zuschläge kommen hinzu. Alle Angebote der Grundsicherung für Arbeitsuchende wollen vor allem eines erreichen: die Hilfebedürftigen in die Lage versetzen, auf eigenen Füßen zu stehen. Darüber hinaus können Mini- oder Teilzeitjobs dazu beitragen, wenigstens einen Teil des Lebensunterhalts selbst zu verdienen.

Wir wissen, dass der erfreuliche Rückgang der Zahl der Arbeitslosen erst langsam auch Langzeitarbeitslosen neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt bietet. Von den rund 4,2 Millionen Menschen ohne Beschäftigung sind über 60 Prozent länger als ein Jahr arbeitslos. Aber immerhin sind es ein Zehntel weniger als noch vor einem Jahr. Das zeigt, dass die Arbeitsmarktreformen wirken und die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe richtig war. Dadurch wurde erst sichtbar, wie viele Menschen arbeitsfähig sind und Arbeit suchen. Ein besonderes Augenmerk müssen wir auf Personen mit geringer Qualifikation oder Vermittlungshemmnissen legen. Und das tun wir, um auch ihnen die Chancen auf einen Wiedereinstieg zu ermöglichen. „Fördern und Fordern“ heißt das Prinzip. Das nehmen wir ernst. Gefordert ist dabei auch Bereitschaft und Eigeninitiative jedes Betroffenen.

Zum zweiten: Wer Kinder hat, verdient die Unterstützung des Staates. Förderung von Familien und besonders auch die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für diese Bundesregierung vorrangig. Gerade der Bereich Ausbau der Kinderbetreuung steht oben auf der Tagesordnung, wie die aktuelle Diskussion zeigt. Hierbei sind allerdings besonders die Kommunen und die Länder gefordert. Die finanzielle Unterstützung der Familien geschieht auf mehreren Pfeilern, bestehend aus Infrastruktur, Zeit und Geld für Familien. Mutterschaftsgeld, Kindergeld, Elterngeld, Erziehungsgeld oder Kinderzuschlag.

Es gibt diese und viele andere Leistungen. Sie sind auf bestimmte Situationen zugeschnitten und bedeuten für viele Familien einen spürbaren Beitrag zum Familienbudget.

Zum Spektrum der Hilfen gehören auch die Beratung von Eltern und Unterstützungsangebote wie z.B. die Familienferienstätten. Entsprechende Informationen finden Sie auch auf der Website des Bundesfamilienministeriums http://www.familien-wegweiser.de Verweisen möchten wir außerdem auf einen Artikel in unserem E-Magazin e-conomy, der sich mit dem Programm der Bundesregierung für Familien beschäftigt:
Familien besser Unterstützen auf www.bundesregierung.de

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 

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